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46 Prozent zeigen, dass Aufarbeitungsbedarf besteht

Die Stimmbürger des Kantons Graubünden wollen an der Sonderjagd festhalten und lehnen die Sonderjagd-Initiative, die diese abschaffen wollte, relativ deutlich ab. Warum dieses Resultat nicht überrascht, erklärt Polit-Experte Clau Dermont.

Oliver
Fischer
Montag, 20. Mai 2019, 04:30 Uhr Experten-Einschätzung
SCHWEIZ GRAUBUENDEN SONDERJAGD
Graubünden hält an der Sonderjagd in ihrer heutigen Form fest.
SYMBOLBILD

Die Sonderjagd-Initiative war beim Bündner Stimmvolk letztlich chancenlos. Ausser im Prättigau, wo die Initiative einst lanciert wurde, und vereinzelten weiteren Gemeinden, sagten die Bündnerinnen und Bündner mit 54,2 Prozent Nein. Warum das Anliegen, fast sechs Jahre nach der Lancierung mit einer Rekordunterschriftensammlung von über 10'000 zwar auf verlorenem Posten war, das Thema aber dennoch nicht einfach vom Tisch ist, erklärt der Bündner Polit-Experte Clau Dermont:

So stimmten die Gemeinden über die Volksinitiative zur Abschaffung der Sonderjagd ab:

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